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Manaslu: Der Straßenbauzerstört zur Zeit die Wanderwege im unteren Bereich

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  • Manaslu: Der Straßenbauzerstört zur Zeit die Wanderwege im unteren Bereich

    als hätte man nichts aus dem Starßenbau im Annapurnagebiet lernen können. Wieder einmal wird ein Straße durch ein wichtiges Trekkinggebiet gebulldozert, ohne sich vorher irgendwelche Gedanken über alternative Wanderwege zu machen. Ich war selber letzten Winter dort und kann den Blog bestätigen.

  • #2
    Meiner Meinung nach zerstört man den Chakrakter des Manaslu Gebiets damit.
    So kann man eigentlich gleich den Annapurna Circuit gehen, der dann insgesamt vielleicht attraktiver ist



    Die ganze Gegend lebt doch vor allem vom Trekking und nun macht man das ganze unattraktiver
    Überhaupt die ganzen Straßenbauprojekte zerstören die Landschaft und machen nur wenige reicher..
    Andere verlieren ihre Jobs, LKWs werden dann die Waren bringen, Porters und Maultiertreiber werden in die Röhre gucken

    Anderes Beispiel: Von Gatlang im Ganesh Himal hat eine Straße schon fast den Pansang La erreicht.
    Wozu denn das?
    Die Fahrt wird ewig dauern (wahrscheinlich ist man schneller zu Fuß) und so wichtig ist die Verbindung wirklich nicht
    Und nach jedem Regen musst du die Straße wieder herrichten.

    Ich denke das Geld kann besser woanders verwendet werden
    Und diese noch so schön wilde Region verliert dann ihren Reiz
    Last edited by Yakdonalds; 05-12-2018, 09:03 AM.

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    • #3
      Der Bericht trübt meine (Vor)Freude auf den Manaslu-Trek heuer im Oktober etwas, ja sehr schade :-( . Aber was nützt es, das beste daraus machen, weiter oben sollte die Natur ja noch in Ordnung sein und der Charakter des Manaslu Gebiets noch erhalten bleiben... aber wie lange noch??

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      • #4
        Das wäre möglicherweise eine Alternative zur ursprünglichen Route: https://manaslucircuittrek.com/4481/new-road-avoid/

        Kennt jemand diese Möglichkeit? Wie viel länger braucht man für diese Alternative?

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        • #5
          Ein freund von mir ist scho zweimal auf der östlichen seite gewandert und war begaisterd. Es gibt allerdings noch keine Lodgen so dass es eine sehr lange tour ist. Aber vieleicht ändert sich dass ja bald.

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          • #6
            Die Karte auf der Seite stimmt hinten und vorne nicht, das vorneweg
            Lodges gibts zwar keine, aber durchaus local Hotels, Restaurants und echte Homestays

            Ich bin ein Stückchen auf der Ostseite gelaufen, als ich vom Ganesh Himal (Lapagaun) rüber ins Manaslu bin (Machakola)
            Trotz GPS hatte ich den direkten Weg zum Yarsa Village verpasst und bin nachdem ich einige Terassen runtersgestolpert bin in Doba gelandet, auf der Karte ist da allerdings ein Dorf names Majhgaun eingezeichnet, die Leute sagten dort, dass der Ort Doba heisst.
            Dort habe ich in einem etwas merkwürdigen Local Hotel übernachtet. Die Zimmerschlüssel waren nicht da, so musste ich in der Küche übernachten.
            Das Hotel war auch nicht als Hotel erkennbar, sah aus wie ein kleiner Laden, man muß sich also durchfragen, um es zu finden.
            Der Sohn der Logde wirkte ein wenig aufdringlich (homosexuell?) auf mich und seine Schwester war nur am rumheulen, kochte aber ein köstliches Büffelcurry aus frisch geschlachtetem Büffelfleisch, die besten Stücke wurden aber leider zum Trocknen aufgehängt. Hätte gerne ein Steak davon gehabt

            Bin dann übers Yarsa Village (also runter zur Brücke, und dann wieder rauf nach Yarsa) (den Shortcut auf der Karte gibt es wohl nicht mehr) nach Kashigaun und von da zum Fluss runter (zum Haupttrail). Dann über die Brücke bei Khanibesi und ein paar km Straße nach Machakola, da endet ja die Straße auch bald. Ich glaube ich hätte (unten am Fluß)auch auf der Ostseite noch bis Machakola weitergehen können, da war ein kleiner Pfad, aber ich war mir nicht sicher, ob ich dann noch nach Machakola rüberkomme.

            Bei Tatopani sollte es laut GHT Führer auch eine Brücke geben. Der Führer schreibt allerdings, dass es ein sehr schwieriger Abstieg ist von Kashigaun.
            Allerdings erzählt der Führer hier auch viel Quatsch, z.B. warnt er, dass man unbedingt vor Kashigaun absteigen müßte (analog zur ungenauen/veralteten Karte), um runter nach Khanibesi zu kommen und ausdrücklich nicht nach Kashigaun. Ich habe diesen Abzweig aber nicht gefunden, und bin eben genau in Kashigaun runter.

            Weiter auf der Ostseite stell ich mir schon spannend vor, von der Kashigaun dürfte es dann erstmal weiter auf der Höhe gehen. aber weiter als Hulchuck/Dhoban geht es nicht, denn dort versperrt eine Schlucht den Weg.


            Hulchuck habe ich mir auch noch angeschaut. Auch sehr süß
            Als Tagesabstecher, da ich in Dhoban einen Ruhetag hatte, um auf meinen Guide aus KTM zu warten.

            Auf der Ostseite gibts jedenfalls nepalesische Preise.
            Also ne Cola für 100 Rupien oder ne eine Suppe mit frischem Ei und Tee für ebenfalls 100 Rupien oder 3 hartgekochte Eier und 3 Tees für insgesamt 150 Rupien, während man in gleicher Höhe auf der Westseite eben fast westliche Preise zahlt. Also die Preise haben hier nicht wirklich was mit den Transportkosten zu tun, denn die Westseite hat ja sogar die Straße
            In Dhoban (nicht Doba) wollte man mir noch eine Tochter dazu schenken
            Wenn man so um die 40 ist (in dem Alter scheint man besonders seriös zu wirken) und Single, kann man hier in der Gegend problemlos eine Frau finden glaube ich, natürlich nur heiraten. Ich hatte gleich ein paar Angebote...

            Für die Ostseite sollte man 1-2 Tage mehr einplanen denke ich.
            Genau kann ich das allerdings nicht sagen, weil ich den Trail ja nicht von Anfang bis Ende gegangen bin

            Wenn man keine Scheu vor einfachen Verhältnissen (aber macht man nicht gerade deshalb auch Manaslu?!) hat dann ist der Trek auf der Ostseite sicher interessanter, allerdings geht es auch auf und ab. Also nur etwas für fitte Trekker
            Yarsa, Kashigaun und Hulchuck waren jedenfalls sehenswerte süße Dörfer und natürlich hat man oben eine bessere Aussicht als im Tal.
            Und da der Manaslu Trek später noch ewig im Tal weitergeht, ist es vielleicht auch wegen der Abwechslung sinnvoll den Trek anfangs anders zu gestalten.
            Außerdem entgeht man in der Hauptsaison den Massen und der staubigen Straße sowieso, allerdings dürfte es am Anfang des Trails auch die eine oder andere Schotterpiste geben (bis "Majhgaun"(Doba) etwa. Leider wird der Straßenbau auch hier schon vorangetrieben.

            Da man ja eh im Manaslu eigentlich nen Führer benötigt, dürfte Unterkunftsuche und Wegfindung wohl kein Problem darstellen
            Last edited by Yakdonalds; 05-28-2018, 07:49 AM.

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            • #7
              Danke Yakdonalds. Wir haben ja auch einen Guide, der ist letztes Jahr die Manaslu-Runde gegangen, ich weiß allerdings nicht, wo genau er diese Passage gegangen ist. Ich habe ihm mal geschrieben, dass er sich schlau machen soll, wo wir gehen könnten, um die Straße zumindest teilweise zu umgehen.
              Naja, ich bin schon über 60, da wird mich wohl keine Frau mehr heiraten wollen... :-)

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              • #8
                Ach, wenn du dafür andere Qualitäten hast
                Wchtiger ist, dass der Vater überzeugt ist.
                Hatte mir ein Engländer März 2017 ezählt. Als er zwischen 40 und 50 war hatte er dauernd irgendwelche Heiratsangebote bekommen.
                Und ein halbes Jahr später passiert mir es selbst, inzwischen bin ich auch 40
                Meine Freundin war nicht so begeistert davon und als der Vater dann doch spitzkriegte dass ich eine Freundin habe, war er auch nicht mehr so interessiert und seine Tochter war plötzlich auch nicht mehr zu sehen

                Aber die Lodge war super und die Leute auch ohne Heirat super gastfreundlich

                New Budhi Gandaki Lodge oder so ähnlich
                Süße neue Holzbungalows und sehr gutes Essen. Steigt da ab!
                Dhoban ist auch schön gelegen
                Und befindet sich dort, wo man vom Osttrek wieder auf den Haupttrek stößt. Liegt genau unter Hulchuk

                Schöne Grüße an die Familie von Florian
                Last edited by Yakdonalds; 05-29-2018, 12:06 PM.

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                • #9
                  Danke für den Tipp Florian

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                  • #10
                    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...a-1211300.html

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                    • #11
                      Namaste allerseits!
                      Ich plane den Manaslu Trekking in November und wäre sehr dankbar zu wissen, bis wohin die Strasse auf beide Seiten des Treks genau geht - wir würden nämlich versuchen, bis dorthin mit dem Jeep hin- und zurückzufahren.

                      Zudem eine zweite Frage: wir sind 2 Personen und würden den Lodge-Trek machen (14-15d), mit Jeep-Reise. Ich bin in Kontakt mit einer Agentur, die mir ein Preis von 1600-2000 USD pro Person inklusive 4 Nächte im KTM vorher und nachher offeriert. Mir scheint der Preis im Vergleich zu meinen früheren Reisen (Annapurna Circuit, Mustang Trek, Everest Trek) ziemlich hoch angesetzt - was ist eure Erfahrung diesbezüglich?

                      Danke vielmals für eure Rückmeldungen und Tipps!
                      Alessia

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                      • #12
                        Bis wohin der Weg inzwischen geht, würde mich auch sehr interessieren, denn wir würden dann mit einem Jeep bis dorthin fahren. Es gibt nämlich nichts blöderes, wie wenn man auf staubigen Pisten läuft und die Autos an einem vorbeifahren. Wir werden den Trek nächstes Jahr in der zweiten April Hälfte gehen. Die Flüge haben wir schon gebucht, weil es genau in den Osterferien ist und da ist ja in Nepal Saison.
                        Mir erscheint der Preis auch sehr hoch

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                        • #13
                          Man kann von Arughat oder soti khola auf die östliche Flussseite gehen und auf dne hang hochsteigen. Dort kann man dann 1-2 Tage bis korlabesi wiet oben mit guter Aussicht auf kleinen Wanderwegen bis Korlabesi ? gehen.Ich bin den Weg selber noch nicht gegangen aber mehrere Leute waren davon ganz begeistert. Es soll auch mittlerweile einige homsstays geben.

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                          • #14
                            Ich gehe ab Mitte Oktober auch den Manaslu-Trek. Wir fahren jedenfalls bis Soti Khola. Wie wir dann weiter gehen, entscheidet unsere Agentur nach Ende der Monsunzeit, welche Variante wir dann wählen. Sie erkundigen sich dann nach der aktuellen Lage. Wir müssen uns wohl darauf verlassen, was sie herausfinden und wie sie sich entscheiden. Das Problem "Straßenbau" ist ihnen bekannt.

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                            • #15
                              Mich würde der Straßenstatus auch brennend interessieren. Hab' für nächstes Jahr eine Mannapurnaslu Runde im Hinterkopf.

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