Announcement

Collapse
No announcement yet.

Einige organisatorische Fragen zum Drei Pässe Trek

Collapse
X
  • Filter
  • Time
  • Show
Clear All
new posts

  • Einige organisatorische Fragen zum Drei Pässe Trek

    Hallo zusammen,

    ich plane für den Herbst 2018 den Drei Pässe Trek, nachdem ich in 2016 Teile der Annarpurna Runde (bis Ice Lake, dann Umkehr wegen Erkältung, aber danach noch erfolgreich das ABC gemacht >>> alles ohne irgendwelchen Höhenprobleme, noch nicht mal Kopfschmerzen.

    Kann mir hier jemand ein paar Fragen beantworten?

    1) Also die Nepal Agenturen kalkulieren alle mit 17-18 Tagen (Lukla-Lukla; Tag Differenz hängt davon ab, ob man drei oder vier Nächte in Lobuche/Gorak Shep schläft) inklusive drei Akklimatisierungstagen (Namche, Dingpoche/Chukung und Gokyo, wobei man natürlich auch jeweils eine Nacht in Lobuche und GorakShep verbringt).
    Zwei Buffertage wegen Flugausfälle in Lukla werde ich wohl dazunehmen, aber das sollte dann doch reichen oder?
    Für mich ist halt wichtig zu wissen, mit wie viel Gesamttagen ich von Deutschland nach Deutschland rechnen sollte, denn darauf basierend muss ich nach Flügen suchen.

    2) Akklimatisierung in Chukung ODER Dingboche: Meine Idee wäre von Lukla bis Chukung in 6 Tagen (inklusive Luklaflug) zu sein, dort dann einen Akklimatisierungstag einzulegen, dann Kongma La bis Lobuche, dann einen Tag mit EBC, am nächsten Tag Khala Patter bis Dzongla, bis Goyko in 2 Tagen, dort dann entweder direkt am 2.Tag noch Goyko Ri mit einbauen (oder Puffertag nutzen) und am Tag drauf dann zu den 5. oder 6. Seen), bevor es in 4 Tagen nach Lukla geht, um tags drauf morgens nach Kathmandu zu fliegen.

    Klingt das plausibel?

    3) Wenn man aber wirklich letztendlich die Puffertage nicht braucht, dann kann man die doch nicht weit vor Lukla verbraten, weil man doch nicht weiß, ob dort die Flüge pünktlich starten oder man nicht doch die Puffertage braucht oder lässt sich sowas 2-3 Tage vorher absehen?
    Falls nicht, kann man auch um Lukla herum noch etwas unternehmen?
    Kathmandu kenne ich schon aus 2016 und das wäre mir zu langweilig und laut dort.

    4) Ginge auch
    Day 11: Lobuche – Gorak Shep [5170 m – Everest Base Camp [5364 m/17,594 ft] – Gorak Shep: 9-10 hrs overnight at lodge
    Day 12: Gorak Shep – Kala Patthar [5545 m/ – Dzongla [4830m/15,850 ft]: 8-9 hrs overnight at lodge

    5) Ich habe fünf Agenturen angeschrieben; drei von denen meinen, dass man für Einzelreisende keine Zimmer im Voraus buchen könne und es in Orten wie Dzongla, Gorak Shep, Lobuche, Dingpoche sowie Gokyo schwer werden könnte, ein Einzelzimmer zu erhalten. Zwei Agenturen sagen mir aber, dass dies sehr wohl möglich sei und sie das wohl nur nicht für Dzongla garantieren könnten, für den Rest schon. Mich würde das wirklich freuen, aber ich kann mir das wiederrum für Gorak Shep kaum vorstellen, weil es da doch drei Lodges gibt.

    Wie sind eure Meinungen dazu?

    6) Als Reisezeitraum denke ich an den Start um den 15.-18.Oktober. Bis um den 8. November herum sei es temperaturtechnisch vergleichbar mit dem April und erst ab Mitte November würde es normalerweise sehr schnell viel kälter. Außerdem ginge man einem gewissen Teil der Hochsaison aus dem Weg. Wie siehst ihr das bzw. was tatet ihr mir?

    7)
    a)Wird von Lukla bis Dingpoche sowie in Lobuche/Gorak Shep sehr bevölkert zugehen, während es rund um Chkukung, zwischen Lobuche und Gokyo und ab Renjo La Pass sowie an den 5. und 6.Seen wesentlich ruhiger ist?

    b) Wie kann man sich die Mengenverteilung bis Dingboche vorstellen; also jagt da eine Gruppe die andere, so dass man im Grunde nie seine Ruhe hat und lässt sich das irgendwie abmildern (früher oder später starten)?

    Ganz herzlichen Dank sowie beste Grüße

    Bastian

  • #2
    Hi. Es wäre übersichtlicher wenn du deinen gesamten Etappenplan hier posten würdest.

    Zum Reisezeitraum: wenn du da flexibel bist, würde ich die Hauptsaison eher meiden, dann hast du auch keine Sorgen mit den Unterkünften und der ganze trek ist auch wesentlich ruhiger.
    Meines Wissens nach ist mitte oktober bis mitte November ganz genau die peak saison.

    Wenn du erst Mitte November startest hast du es oben vermutlich dagegen recht ruhig. Dir werden die massen höchstens noxh entgegenkommen

    War 2017 im Februar im Khumbu. Da empfand ich es nicht zu kalt. Das Wetter war fantastisch. Und es wareb ganz wenige trekker unterwegs.
    November/dezember sollte es eigentlich noch deutlich wärmer sein.

    2016 war ich im februar im Annapurna, 2017 im dezember und im dezember war es deutlich wärmer

    November-dezember ist sehr niederschlagsarm und klar.
    Der Kälte, die man nur abends und morgens in der Lodge und oben auf den pässen so richtig spürt, kann man mit entsprechebder Ausstattung entgegentreten. Tagsüber beim trekken machen ein paar grad weniger gar nichts.

    Klar können bei starken schneefällen die pässe für längere zeit zu sein als in den wärmeren Monaten. Und es sind wenigee gruppen unterwegs, die den weg dann freitrampeln.

    Allerdings schneit es seltener und im Oktober kann es dich mit pech eben auch erwischen.

    Eine Garantie für das Wetter kann dir niemand geben. Allerdings hast du in der Nebensaison die Garantie auf weniger Besucher, günstigere Konditionen und besseren Service

    Durch den Klimawandel ändert sich eh viel, so dass die traditionelle reisezeit nicht unbedingt noxh die besten Bedingungen liefern müssen.

    Nach meinen Erfahrungen werde ich auch in Zukunft in der Hauptsaison die hauptrekkingrouten meiden.
    Da bieten sich dann die weniger frequentierten Gebiete wunderbar an.

    Aber hör dir lieber noch andere meinungen an.
    So 100% weiss ich nicht, wann das Khumbu wieder leer isr. Aber Richtung dezember sollte es vorbei mit dem Spuk sein.
    Anfang dezember 2017 war der Annapurna Circuit jedenfalls leergefegt. Während Anfang, mitte November an manchen tagen in Manang kein Bett zu kriegen war.
    Beim Khumbu mag die saison etwas früher anfangen und dafür früher aufhören, das weiss ich nicht so genau.
    Last edited by Yakdonalds; 04-23-2018, 08:20 AM.

    Comment


    • #3
      ;-) wenn der "BASTIAN" der Fohlen-Bastian ist...dann sind sämtliche Tipps und Ratschläge schwierig....da er etwas "Beratungsresistent ist" und eh in ALLEN Foren dieser Welt solange Fragt bis er die "für Sich" passende Anmtwort bekommen hat. Aber ich bin ja nicht so ;-)

      1) Zeit:
      > Abflug 1 Ankunft 2 Lukla 3 Trekking 16 Puffer Lukla 2 Abflug Germany1+1 22-23 TAGE

      2) Akklimatisierung in Chukung ODER Dingboche

      Wie DU lustig bist!
      > Ich war grad in Dingboche Akkl. Auf den Hausberg 5073m am nächsten Tag von Ding > übern La > nach Lobuche ..geht muss man aber nicht oft haben
      > Ich würd Dingboche auf den Hügel und weiter nach Chuk. gehenund am nächsten Tag den Pass machen

      3) Puffer Lukla

      > is wieRoulette rot oder schwarz
      > Ich hatte grad Glück anderes saßen bereits 5 Tage rum
      > KINDLE mitnehmen ;-)

      4) Ginge auch
      Day 11: Lobuche – Gorak Shep [5170 m – Everest Base Camp [5364 m/17,594 ft] – Gorak Shep: 9-10 hrs overnight at lodge
      Day 12: Gorak Shep – Kala Patthar [5545 m/ – Dzongla [4830m/15,850 ft]: 8-9 hrs overnight at lodge

      KLAR geht das!

      5) Ich habe fünf Agenturen angeschrieben; drei von denen meinen, dass man für Einzelreisende keine Zimmer im Voraus buchen könne und es in Orten wie Dzongla, Gorak Shep, Lobuche, Dingpoche sowie Gokyo schwer werden könnte, ein Einzelzimmer zu erhalten.
      Wie sind eure Meinungen dazu?

      > Ich hab grad meine Glaskugel nicht da.... wenns voll is, is voll, ich lag schon mit meine Guide und Porter in nem Zelt vor der Lodge ( trotz Einzelzimmerbuchung ;-) )

      6) Als Reisezeitraum denke ich an den Start um den 15.-18.Oktober.

      PRIMA!

      7)
      LUKLA > Namche is "voll"
      Von Namche weiter.... Einfach "Alle" Überholen dann biste Alleine bis Tengboche.
      > Dinboche Chuk. Pass Lobuche deutlich weniger los
      > Lobuche EBC > grausam
      > Gokyo bissl weniger aber immer noch "genug"

      Comment


      • #4
        Die Geister die ich rief

        Comment


        • #5
          Guten Morgen,
          vielen Dank für die Antworten.

          Stimmen die folgenden Aussagen der Agenturen:

          1) Die Flüge nach Lukla und zurück kosten für den Touristen mittlerweile 360$ und für den Guide 100$?

          2) Die Guides und Porter im Khumbu Gebiet sind teurer als beispielsweise in der Annapurna Region?
          Es heißt, im Khumbu seien um die 20$ für den Porter und 25$ für den Guide normal.

          3) Habt ihr Erfahrungen darin, wie viele Monate vor dem Abflug die Flugpreise noch am geringsten sind? Aktuell stehen sie bei mindestens 750€. In 2016 zahlte ich 560€.

          Vielen Dank

          Comment


          • #6
            Namaste,
            das Khumbu ist sehr teuer geworden! Im Frühjahr 2017 verlangten sie für eine große Kanne Pfefferminztee (ich schätze mal 1,5L) 1.300 Rupien (!!!) Das grenzt an Unverschämheit!
            Bei den Internationalen Flügen ist das so eine Sache. Zur Zeit 670 mit TK für März 2019(!) Wenn du einen Flug für 750 buchen kannst, würde ich es sofort tun!
            Und ja, die Kosten für den Porter und den Guide sind "normal" Die Luklaflüge kosten zur Zeit US Dollar 178 one way. Also Hin und Zurück ca. 290 EUR!

            Grüße aus Essen
            Gregor - nepalwelt-trekking

            Comment

            Working...
            X