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Update Langtang

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  • Update Langtang

    Bin gerade aus dem Langtang Gebiet zurück
    Im Vergleich zum letzten Frühjahr hat sich einiges getan.
    Durch das Erdbeben zerstörte Lodges wurden wieder aufgebaut bzw werden instandgesetzt und auch einige neue sind entstanden.
    Auch sind im Vergleich zum letzten Jahr viel mehr Gruppen unterwegs. Es geht also wieder aufwärts.
    Auch gibt es in Langtang jetzt einen Polizeicheckpunkt. Finde ich gut, vielleicht wurde er dort auch eingerichtet weil im letzten Jahr der dänische Trekker Martin auf dem Tsergo Ri spurlos verschwunden ist. Mit der registration dort oben könnte die Suche um einiges erleichtert werden.

    Deshalb war ich auch nochmal dort und habe 11 stunden dort oben nach ihm gesucht, leider ohne Erfolg.

    Trotzdem liegt sicherheitstechnisch dort noch einiges im Argen.
    In Dunche wird ein Riesenbalihu veranstaltet, sogar die rucksäcke der trekker werden unsinnigerweise bei an und abreise oberflächlich durchsucht. Komischerweise wird man dort aber widersinniger Weise nicht mehr ausgecheckt bei der rückfahrt. Das soll in Syabru Besi wohl geschehen. Aber an diesem checkpoint ist keiner gezwungen sich zu registrieren und dort kommt man auch nicht zwingend vorbei... oh mann

    Tims wird weiterhin nicht kontrolliert .
    Hatte die alte tims vom letzten jahr vorsichtshalber mal mitgenommen. Wieder kein Stempel. Daher rate ich ab diese in ktm zu kaufen.

    Es fehlen weiterhin checkpoints an wichtigen stellen.
    In Kutumsang, am Eingang zum Helambu ist der checkpoint so unglücklich postiert, dass ich versehentlich an ihm vorbeigegangen bin und da ich letzten November langtang durchs ganesh himal wieder verlassen hab, hatte ich immer noch eine gültige permit, die ich jetzt einsetzen konnte.

    Das Langtang Gebiet ist eben von mehreren richtungen erreichbar, aber es wird nur in dunche und nun auch immerhin in langtang dorf kontrolliert.

    Was mir noch aufgefallen ist sind die sehr hohen Essens und vor allem die getränkepreise, die im schnitt teurer sind als im Khumbu. Die Transportwege rechtfertigen das nicht, denn eine Maultierkarawane kann innerhalb eines Tages Kyjanjin Gompa von Syabru Besi erreichen.
    Im Vergleich dazu ist das deutlich abgelegenere Manaslu Gebiet preiswerter.

    Es gibt zwar hohe Einheitspreise aber keine Solidarität dort oben, so bot man Trekkern Rabatte bis zu 30.% auf die Menüpreise. Vor Kjanjyn Gompa lauerten schon 5 Frauen, die einen in ihre Lodge locken wollten. Im Dorf ging es dann schon weiter. Auch vorher schon von Gobatabela ab glich es einem Spiessrutenlauf a la Thamel.
    Man wurde regelrecht angebettelt: come, drink a tea here, a little business please!
    Würde ja gerne öfter einen teestop machen, aber erstens da wo ich will und zweitens nicht für 130 rupien pro tasse.

    Verstehe zwar dass es den leuten dreckig geht nach dem erdbeben , aber die preise und das Gehabe hat nicht nur mir den trek etwas vergällt

    Trotz dieser Nerverei und dem traurigen grund meines zweiten Besuchs dort, war es dort oben einfach wieder fantastisch von den Farben und der Bergwelt.
    Mit das beste, was Nepal zu bieten hat und verhältnismässig gut erreichbar von ktm. Für Nepal.-Kurzurlauber, die auch trekken wollen, die beste Wahl.

    Und eben eine reihe von kombinationsmöglichkeiten wie mit Gosainkunda, helambu, tamang heritage und ganesh himal.
    Im letzteren Gebiet kriegst man 30 chapati für 300 rupien, im oberen Langtang bekommt nan dafür nur eine einzige scheibe Brot.
    Last edited by Andrees; 03-24-2018, 09:32 AM. Reason: Langtang

  • #2
    hallo yakdonalds,
    so wie ich deinen bericht verstehe bist du auch über Dunche wieder rausgefahren, oder über Helambu ?

    warst du jetzt auch in gosainkund oben, bzw. wie sind da die preise ? oder ist es nur im Langtang teurer geworden ?

    Ich fand übrigens Manaslu schon recht teuer im vergleich zu Annapurna und Khumbu Gebiet....
    Danke für die Infos..
    o.o.

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    • #3
      Ich war dreimal in der gegend.

      das erste mal märz 2017.
      Da bin ich mit dem bus nach dunche. Habe das langtang valley gemacht. Danach wollte ich den ganesh himal trek machen. Bin zwischen gatlang und somdang in schweren schnee geraten. Warcin Somdang 3 tage eingeschneit. Habe mit Mühe und not mich nach süden aus dem Tal zu einer strasse unterhalb von Grang zurückgekämpft.. Nach uns hat 4 wochen keiner mehr somdang verlassen können.
      D.h. ich war zwar in dem gebiet eingecheckt aber nicht ausgecheckt.

      Im November bin ich von kathmandu nach phokara gewanderrt. Ca 850 km in 49 tagen den great himalayan trail.
      Ich bin durchs helambu nach gosainkund und dann weiter durchs ganesh himal nach manaslu...
      Bin auf der tour gar nicht kontrolliert worden.

      Das dritte mal war ich jetzt im märz.
      Ganz normal über dunche rein und über dunche wieder raus.
      Da hab ich dann meine permit vom november eingesetzt und die 1 jahr alte tims wieder mitgenommen, die aber eh keinen interessiert.

      Die preise waren im helambu schon teuer. Ab kutumsang stiegen diie preise genauso stark bis gosainkund. Wie von tullo syabru nach kjanjyn gompa.im Langtang Valley.

      Preise sind vergleichbar mit Manaslu. Allerdings gibt es dafür eigentlich keine begründung, da die transportwege kurz sind.
      Und das Khumbu ist
      mindestens eine Klasse über Langtang Auch was den komfort der lodgess betrifft, im langtang gebiet sind die meisten ziemlich basic.
      Das khumbu ist jedenfalls nicht durchgehend so teuer.

      Die einzige lodge mit recht anständigen preisen war die schön gelegene riverside lodge 1 stunde nach Lama Hotel.

      Diese lodge und die ganesh view lodge (gutes essen, schöne aussicht, ofen auch zum frühstück an, mobilohon empfang.). in rimche , kurz vor lamahotel.,sind meine lodgeempfehlungen in dem gebiet.

      Das lama hotel dorf liegt in einer dunklen muffigen ecke. Weil hier die maultierstation ist riecht es hier nach pisse und sch... und in warmen monaten gibts hier moskitos

      Im" lama hotel "(ca 10 lodges rund um das original lama hotel) steigen die melsten gruppen ab, vermutlich aus tradition und dem grösseren platzangebot dort.
      Last edited by Yakdonalds; 03-21-2018, 03:37 PM.

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      • #4
        Hallo Yakdonalds,

        danke für das Update. Scheinst ein Fan der Gegend zu sein. Das bin ich auch.
        Ich war 2005 (Langtang+Gosainkund) und 2014 (Helambu+Langtang) dort und würde gerne wieder hin. Dieses Mal dann kombiniert mit einer Ecke in der ich noch nicht war, also Langtang+THT oder Langtang+THT+Ganesh Himal.
        Zum THT findet man ja schon einiges auf den einschlägigen Interseiten. Aber zu Ganesh Himal eher nicht so.
        Daher die Frage ob du kurz skizzieren könntest wie ein Tourenverlauf aussehen würde. Also wo starten, an welchem Ort abbiegen, wo wieder auf die Hauptroute stossen usw. Und wie viele Tage man ca. veranschlagen sollte (bin sportlich aber das will ich im Urlaub nicht unter Beweis stellen, also gemütliches Tempo).

        Viele Grüße,
        Mario

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        • #5
          Ganesh Himal kann ich nur empfehlen, trotz meiner persönlichen Katastrophe im März 2017
          Ist halt schön untouristisch.

          Es ist kein sehr schwerer Trek aber eben ziemlich remote, daher muss man auf das Wetter aufpassen, dass man nicht isoliert wird. Besonders zwischen Gatlang und Tipling.
          Man kann Ganesh Himal gut mit dem Tamang Heritage Trail verbinden.
          Man startet von Gatlang, das ist von Syabru Besi etwa 5 Stunden entfernt. Dort gibt es Lodges
          Die Gatlang Lodge mitten im Dorf ist sehr gut
          .
          Die erste Etappe Gatlang-Somdang ist auch mit ca 7 Stunden die längste
          Man folgt zuerst einer Fahrstraße, dann geht es einen Fußweg gerade hoch durch den Wald, ab und an schneidet man die Straße wieder
          Kurz vor dem Pass (3800m) gibt es einen besonders wichtigen Shortcut, der einer Powerline folgt, auf der anderen Seite folgt man einfach der Fahrstraße, die in nur 2 Stunden gemächlich ins Dorf Somdang hinunterführt. Man darf diese nicht verlassen und versehentlich zu früh absteigen.

          Das Dorf Somdang liegt tief in einem sehr engen Tal (3200,, Nur über 2 (fast 4000m) Pässe zu erreichen, oder einem sehr schweren Trail (2 Tage ohne Siedlung) Richtung Süden heraus. Hier besteht die Gefahr tagelang oder wochenlang eingeschneit zu werden, ohne Kontakt zur Außenwelt, was mir geschehen ist.
          März ist besonders heikel, weil es ordentlich schneien kann.....

          Somdang ist eine kleine ehemalige Bergarbeitersiedlung (und ist im Winter unbewohnt. Etwa 4 Stunden das Tal hoch befindet sich eine verlassene Mine,die Lari Mine in der man wohl Zink abgebaut hat und angeblich wurden dort auch Rubine gefunden, wie auch in der ganzen Gegend. In der Mine war ich noch nicht.
          Wenn man ein Zelt dabei hat, könnte man auch einen Abstecher zum Paldor BC machen und auch noch ganz andere Routen gehen.
          Aber nicht alleine und am besten mit GPS
          In Somdang gibt es zwei einfache lodges. In der ersten Lodge gibt es lecker wild mushrooms. Zum Dal Bhat oder auch als muushroom omelett zum Frühstück. (muss man allerdings nach fragen)

          Der normale Weg geht weiter Richtung Westen zum Pansang La Pass, 3900m. Dieser Tag hat es auch in sich.
          Ca 3 Stunden hoch von Somdang (3200m) und es geht größtenteils auf einer Schotterpiste, die (leider) schon fast den Pansang La erreicht hat
          Der Pass bietet einen spektakulären Blick. Vom Pass kann man einen kleinen Abstecher auf einen Aussichtspuknt machen (ca. 1 Stunde hin und zurück)
          Auf dem Pass wurde ein neues Teehaus eröffnet, ob es offen hat, sollte man sich in Somdang erkundigen.
          Man kann dort Mittagessen oder auch übernachten.
          Von dort beginnt ein sehr langer ca. 4 stündiger Abstieg nach Tipling diesmal ein sehr schöner Pfad der allerdings kaum markiert ist, Allerdings trifft man gelegentlich Locals.

          Tipling ist ein recht großes Dorf, mit 2,3 Homestays (simple Lodges ohne richtiges Menü, in der Regel bekommt man ein Dal Bhat, Tee und zum Frühstück ein Omelett mt Chapatii für kleines Geld. Habe bei der Krankenstation übernachtet, dort speiste ich im Lazarettzelt.
          Hier beginnt das eigentliche "Ruby Valley", ein weitläufiges Tal unterhalb des Ganesh Himals.

          Man kann dann weiter nach Shertung gehen, jetzt wirds ländlich (und man braucht keine Angst mehr vor schlechtem Wetter haben, denn es gibt einige Dörfer) und man kleine Pfade geht über Terassenfelder, nach Shertung sind es einfache 3 Stunden.
          Dort gibt es auch Homestays, das Namaste Hotel hatte sehr gutes Essen, die Zimmer waren einfache Lager ohne Betten, aber der Boden war mit Isomatten schön ausgelegt und es gab Decken.
          Wir haben dort ein großes Huhn gekauft, was sie für uns zubereitet haben, das war verdammt lecker.

          In Shertung gibt es eine starke Frauencommunity, die Alkohol aus der ganzen Gegend verbannt hat-offiziell. Den mit den Guides habe ich dort soviel Rhaksi getrunken, wie nirgendswo anders in Nepal. Allerdings müssen sich die Herren deshalb eben zusammenreißen und offener Alkoholismus wird eben nicht toleriert.m

          Von Shertung geht man in nur einer Stunde runter nach Charlisgaun (wortwörtlich Dorf der 40 Familien). Dort kann man in einem Homestay seine Sachen lassen und weiter zu den tollen Hot Springs Tatopani gehen (ca. 2 Stunden) dort baden und wieder zurück. (nochmal 2 Stunden)
          Im Fluss direk neben den Hotsprings kann man nach Rubinen suchen, wir fanden allerdings nur kleine Granate.Hab mir in Phokara Ringe daraus fertigen lassen

          Das Essen in dem Homestay (dort war auch eine Maultierstation) war hervorragend, und das ganze Dorf wurde zusammengetrommelt und eine Willkommenszeremoniemit Tanz und Gesang für uns vollzogen. Dafür erhoffft man sich eine kleine Spende. 500 Rupien pro Person ist angemessen. Ist dort Tradition und eine kleine Einnahmequelle der Gemeinde.

          Von Charlisgaun kann man auch einen Campingtrek.Abstecher machen zum Fuße des Ganesh Himals zum Milchsee und zum schwarzen See (Dudkund und Kalokund) Das ist aber ein harterTrek, wo man mindestens 2 Nächte campen muss

          Weiter gehts nach Borang (3 Stunden) ebenfalls sehr schöner netter Trail über die terassierten Felder. Schöne Blicke aufs Ganesh Himal und hinunter in wilde Canyons
          Auch dort gibts Homestays. Man kann weitere 3 Stunden nach Lapagaun gehen, das ist der größte Ort der Gegend und das westliche Ende des Ruby Valleys. Dort gibt es ein sehr gutes local hotel und restaurant gegenüber der Schule im oberen Teil des Dorfes. Sehr gutes und unschlagbar günstiges Essen.

          Man kann von dort aus zum Manaslu bzw. Gorkha vorstoßen, allerdings ist das eine sehr harte Etappe (ca. 10 Stunden), sehr remote und es gibt nur eine Holzfällersiedlung auf dem Weg, wo man eventuell unterschlüpfen konnte.
          Wegfindung ist nicht einfach und ich habe trotz GPS den Weg zum Yarsa Village verpasst und bin stattdessen in ein anderes Dorf hinunter, wo es ein local "hotel" gab, aber da die zimmerschlüssel nicht aufzufinden war, so schlief ich in der Küche, hatte aber das Glück, dass ein Büffel frisch geschlachtet wurde und es ein ausgezeichnetes Büffelcurry gab.

          Man kann Lapagaun aber auch nur als Abstecher machen und dann zurück nach Borang gehen und dann dürfte man schnell auf eine Straße kommen, von der man zurück nach KTM oder weiter nach Gorkha kommt.

          Es ist ein einzigartiger Trek, sehr authentisch und urig.
          Der erste und 2 Tag sind die schwersten, danach läßt man es gemütlich ausklingen, es sei denn man willl Richtung Manaslu weiter....

          Man kann ihn auch ohne Guide machen, wie ich.
          Aber ich habe auf dem Weg eine kleine Gruppe kennengelernt und habe mich denen aus Spaß angeschlossen und von den netten ortskundigen Guides auch sehr profitiert.
          Ich kann diese auch weitervermitteln bei Bedarf (-> PN)

          In der Gegend wird recht wenig Englisch gesprochen, aber man kann sich durchschlagen
          Fürs Ganesh Himal kann man 5-10 tage einplanen, je nachdem, wieviel man dort machen will.
          Last edited by Yakdonalds; 03-24-2018, 05:50 PM.

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          • #6
            Hallo Yakdonalds,

            vielen Dank für die detaillierte Beschreibung !!! Meine Karte (nepamaps pocket) geht nur bis Tipling, die anderen Dörfer werde ich mir ma auf googleearth ansehen. Ich werde den Trek auch ohne Guide machen, allerdings auch ohne GPS. Wie schätzt du die Wegfindung allgemein ein ? Von wo bist du zurück nach KTM gefahren ?

            Schönen Sonntag noch.

            Mario

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            • #7
              Ich bin von pokhara nach ktm gefahren. Nachdem ich vorher von ktm nach pokhara gewandert bin in 49 Tagen. Bin also nach machakola und dann rauf zum tsum valley, larkye la und dann weiter über den thorung la

              Du kannst entweder nach westen das ruby valley verlassen über lapagaun richtung machakola (manaslu). Von dort weiter nach Arugat bzw Ghorka .Oder du wendest dich von Lapa nach Süden über Borang nach Dhading Besi. Dort ist die Hauptstrasse. Es dürfte aber schon vorher möglich sein mit einem jeep abzukürzen.

              zur Orientierung habe ich ja schon was gesagt. Die trails sind kaum markiert und ausgeschildert ist gar nix.

              Mittlerweile hat doch fast jedes handy gps funktion. Mein 3 jahre altes samsung j5, ein mittelklassemodell hat das.

              Lad dir die apps mapsme runter. Bedienung ist kinderleicht. Auf den downloadbaren karten sind die wichtigsten trails drauf, wenn auch nicht alle.

              Falls du eine nepalesische sim nutzen willst. Im ruby valley benötigst du namaste, ncell funkrioniert dort nicht. Mapsme benötigt allerdings kein internet. Sondern nur etwas freien himmel
              Last edited by Yakdonalds; 03-26-2018, 08:54 PM.

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              • #8
                Handy habe ich auch keins :-)
                Aber danke, das reicht mir erst mal an Infos und für einen ersten Eindruck. Vor November wird das eh nix.

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                • #9
                  Weiß jemand ob ich in Dunche an einem Samstag (!) TIMS und Langtang Ticket bekomme?
                  Danke!

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                  • #10
                    Tims sicherlich nicht, diese wird hier eh nicht kontrolliert, und daher auch nicht verkauft. 20 Dollar gespart. Das gilt die ganze Woche über Das Ticket bekommst du mit Sicherheit auch am Samstag in Dunche, denn schließlich müssen sie die Touristen auch jeden Tag reinlassen.
                    Last edited by Yakdonalds; 08-17-2018, 05:55 PM.

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                    • #11
                      Langtang National Park Permit bekommst du vor Dunche jeden Tag. TIMS war nicht nötig... Ansonsten wie alles in Nepal: improvisierbar...
                      Die Preise im Langtang/Gosainkund sind recht hoch. Übernachtung ist verhandelbar z.T. auch umsonst (was ich nicht soooo gut finde) z.T. kostet das Chargen nix mehr.
                      Mein erster Besuch im Langtang Valley. Kyanshing Gompa entwickelt sich zu ner Großstadt: Lodges mit 5 Etagen... Viele Nepalesen, die in 2 Tagen hochrennen und dann am Tsergo Ri "kollabieren".... Tipp für Kyanshin Gompa: links neben (hinter) der Gompa (versteckt) ein kleines "Altersheim" mit 5-6 Bewohnern, die freuen sich über etwas zu essen, eine kleine Spende und etwas Zeit. Eine alte Frau hat Knieprobleme (leider hatten wir keine Schmerzsalbe dabei...).....
                      Ansonsten sehr schöne Gegend...

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                      • #12
                        Kann ich so bestätigen: Wir haben versucht TIMS am Nationalperkeingang zu kaufen und es wurde uns gesagt im ganzen Langtang einschließlich Tamang Gebiet, Gosainkund und Helambu braucht man kein TIMS und es wurde dann auch tatsächlich nicht überprüft. Das Nationalpark Permit aber WURDE 3 Mal überprüft. Permit bekommt man problemlos in Dunche. Man kann also "nackt" in den Jeep oder Bus steigen.

                        Weitere Updates:
                        Unser Hotel Reisebüro Typi hat und Jeeptickets für 800 Rupees pro Nase besorgt. Kaum teurer als der Bus.
                        Die Jeep Fahrt dauert 7 Stunden und geht weiterhin am Anfang bis halb nach Pokhara und dann hoch an Trisuli Bazaar vorbei. Vor allem das letzte Dritte der Fahrt ist die Piste geradezu desolat. SEHR schlechter Zustand.
                        Der Tamang Heritage Trail verläuft überraschend viel auf Jeepposten. Die sind allerdings sehr wenig befahren.
                        Die Tamangs sind noch relativ wenig Tourismus-versaut. Es wird nirgends versucht einen in die Lodge zu reden. Allerdings werden fleißig Business Cards von den Lodges des Freundes, Onkels, Bruders, Schwester usw. verteilt. Stört aber ja nicht.
                        Die heißen Quellen i nTatopani sind weiterhin weg und es waren keine Aktivitäten zu erkennen, daß sie gesucht würden.
                        Der Aussichtspunkt Taruche über Nagathali war für uns das klare Highlight des Tamang Treks. Sollte auf keinen Fall ausgelassen werden! Die Shishapangma sieht man von da allerdings leider nicht!
                        Die Brücke auf direktem Weg zwischen Thuman und Lingling wurde beim Erdbeben beschädigt und nur notdürftig repariert. Die ist begehbar, allerdings nichts für schwache Nerven. Wer bei wackeligen Brücken über reißende Flüsse weiche Knie bekommt, sollte den nördl. oder den südl. Umweg nehmen. Braucht halt mehr Zeit.
                        Zwischen Briddhim und Khangjim wird gerade mit Hilfe eines Baggers eine neue Jeeppiste gebaut. Den "alten" Wanderweg haben wir nicht mehr gefunden. Die Baustelle ist extrem staubig und der Abschnitt dadurch nur bedingt zu empfehlen, wobei Lingling auch nicht sinderlich nett, aber Briddhim ein sehr gemütliches Dorf ist. Muss jeder selber entscheiden ob es sich lohnt da hoch zu steigen. Ich würd's glaub ich nicht nochmal machen.
                        Am ganzen Tamang Trail konnten wir kostenlos Geräte laden. Preise waren sehr fair.
                        Der Höhenweg Kangjim-Sherpagaon-Rimche ist wunderschön und sehr zu empfehlen!
                        Langtang ist eutlich teurer als der Tamang-HT. Die Lodges im unteren Teil sind dabei aber nicht besser. In Langtang und Kanjin Gompa sind die Lodges sehr gut. Fast alle mit eigenem Badezimmer, Steckdosen usw. In Langtang und Kanjin Gompa wird übrigens das Everest Link WiFi System verwendet.
                        Am Gosainkund Gebiet sind die Lodges in Thulo Syabru und Shin Gompa, sehr gut, in Gusainkund etwas einfacher. Die Preise sind etwas niedriger als in Langtang.
                        Der Gusainkund Trek hat mir von der ganzen Tour am besten gefallen. Sogar das 150km entfernte Annapurna Himal war sehr klar zu erkennen.
                        Uns wurde von der Besteigung des Surya Peak abgeraten, da wohl laut Aussage der Gusainkunder viel Felsenkletterei erforderlich ist. Es ist wohl kein "Wanderberg". Ein Guide für einen Tag (6-7h) wurde uns für 10.000NPR angeboten. Wir haben aber dann nicht versucht zu verhandeln. Vielleicht wären 7.500 auch drin.
                        Im Gosainkund musste man zum Geräte laden zahlen.
                        Auch die Lodges in Kutumsang und Chisopani am westl. Helambu Trail waren hervorragend! In Chisopani steht eine Lodge, die den schiefen Turm von Pisa alt aussehen lässt. Sehr spektakulär.
                        Die Ausblicke im Helambu waren auf den jeweiligen Aussichtspunkten dort erstaunlich gut, trotz der vergleichsweise groen Entfernung zu den Bergen. Von der Annapurna Süd bis zum Numburg im Khumbu! Wir glauben sogar die Shishapangma ausgemacht zu haben, aber das muss ich nochmal übrprüfen.
                        Der Shivapuri Nationalpark kostet mittlerweilse 1000NPR, was meiner Meinung nach für 4h durchwandern vom Helambu kommend viel zu viel ist.

                        Hoffe dass der ein oder andere Hinweis für irgendwen hilfreich ist.




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                        • #13
                          Bis auf den Tamang Heritage Trek-Teil, den ich nicht gemacht habe, kann ich alles genauso bestätigen! Sehr gute Zusammenfassung. Ich war ebenfalls Ende Oktober / Anfang November unterwegs. Hinzufügen kann ich noch, dass der Gosainkund-Trek aufgrund der religiösen Bedeutung recht stark von Nepalis, vor allem jungen Männern aus dem Kathmandu-Tal, begangen wird. Die nehmen es mit der Höhenanpassung nicht so genau, dementsprechend "wach" und krank sind sie dann teilweise nachts, was zu einem erhöhten Lärmpegel in den Lodges führt.

                          Wir (ich und ein Österreicher, den ich unterwegs kennengelernt habe) haben dann doch den sogenannten "Surya Peak" in Angriff genommen. Ich schreibe das, weil es nicht der echte Surya Peak ist, den man besteigt, sondern ein Nebengipfel. Die nepalesischen Guides und ein kleines Schild oben erzählen einem trotzdem, dass es der echte Surya Peak ist, was aber entsprechend GPS überhaupt nicht sein kann. Das hat dann für uns auch erstmal einiges an Verwirrung und extra Höhenmeter bedeutet. Ein Guide hatte uns erklärt, dass der Weg erstmal in Richtung Pass und dann links hoch führt. An die Trekkingpeaks im Khumbu gewöhnt, war aber nirgends ein Weg erkennbar. Wir sind dann sogar über den Pass rüber, ein Stück runter und nach links weglos in den Talkessel rein, aus dem sich der Surya Peak erheben sollte. Ich hatte im Vorhinein schon gelesen, dass der Surya Peak NICHT der Gipfel mit den Gebetsfahnen sein soll. Tja, bis dahin wusste ich auch nicht, dass man den echten Surya Peak auch gar nicht ohne weitere Ausrüstung und Kletterkenntnisse besteigen kann. Aber man wollte ja den RICHTIGEN Surya Peak hoch...deswegen immer wieder GPS geschaut und nach möglichen Routen geschaut, bis wir ernüchtert feststellen mussten, dass der echte Peak gar nicht ohne weiteres bestiegen werden kann. Beim rumirren in dem Talkessel haben wir dann plötzlich andere Trekker am linken Nebengipfel mit den Gebetsfahnen gesehen (wir waren eigentlich als erstes von Gosainkund losgegangen) und sind dann dort ebenfalls weglos und mit Blockkletterei dort hoch...und dann steht auf dem Schild "Surya Peak - 5.150m"...Unsere beiden GPS haben jeweils ca. 5.020m angezeigt, also ist der Nebengipfel immerhin noch ein 5.000er. Und für mich auf jeden Fall der schwierigste Trekkingpeak, den ich gemacht habe (verglichen zu Gokyo Ri, Kalla Patthar). Vom Gipfel aus haben wir dann gesehen, dass die anderen Gruppen auf der anderen Seite (sozusagen Langtang-Seite) abgestiegen sind. Dort sind wir dann ebenfalls runter, es lagen teilweise noch 10-15cm Schnee und es war ebenfalls weglos und Blockkletterei angesagt, allerdings nicht so steil wie auf der Seite, auf der wir hoch sind. Man folgt einem Hochtal, dessen linker Kamm hin zu den Gosainkund-Seen grenzt. Letztlich steigt man den Hang an der Stelle hinab, wo sich die vielen Gebetsfahnen direkt am Ufer des Gosainkund befinden. Diesen Weg sind die anderen beiden Gruppen auch hinauf, wobei sich ein Guide dort verlaufen hätte, wenn der andere Guide nicht geholfen hätte, wie wir später von der einen Gruppe erfahren haben. Das dürfte aktuell der "Normalweg" sein, wird aber scheinbar nicht von allen Guides gekannt..."Leicht" ist der Peak also wirklich nicht, GPS dringend empfehlenswert, es ist aber (bei gutem Wetter) allerdings alles noch recht gut einsehbar und letztlich auch nicht ganz so hoch, die Aussicht belohnt auf jeden Fall.

                          Die 1000 Rupien für den Shivapuri NP sind echt ein Witz. Wir dachten erst, dass wir betrogen werden sollen, weil die neuen Preise handschriftlich auf die große Preiswand nachträglich aufgeschrieben worden sind. Letztlich ist der Park auch überhaupt nichts besonderes, da läuft man in anderen Gebieten durch ähnlichen Dschungel.
                          Last edited by lascoNi; 12-03-2018, 07:17 PM.

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                          • #14
                            Hallo,
                            die Angaben über den Surya Peak kann ich bestätigen... auf den "Nebengipfel" (event. South Surya Peak) gehen wohl mehrere "Routen", z.T. mit Steinmännern markiert. Wir sind ebenfalls kurz vor dem Pass links hoch (ein Guide hatte uns die "Route" gut (?) beschrieben, er konnte uns nicht begleiten, war alleine in der Lodge). Es ist z.T. ziemlich steile Block"kletterei", ein paar mal dachte ich da gehts nicht weiter. Wir sind nicht den direkten Weg hoch sondern im Bogen durch den Talkessel links hoch (immer wieder ein paar Steinmänner zu finden) auf die Scharte und dann den hinteren Grat rechts hoch. Die Sicht oben war trotzdem schön (die Shishapangma sieht man grad noch als Spitze ?? / im Vergleich zu Nagarkot, von dort ist sie auch kaum (aber besser) erkennbar, möglicherweise sind südöstlich vom Pass noch einige Spitzen mit "besserer" Aussicht Richtung Osten). Der "richtige" Surya Peak (North?) liegt etwas mehr nach NO und ist angeblich ein schwieriger Klettergipfel (erzählte der Lodgebesitzer). Es war trotzdem ein interessanter Peak und wir hatten Glück, als Mittags dann sehr schnell Wolken und Nebel hoch kamen, bei null Sicht möchte ich nicht wieder runterirren müssen...
                            Ein toller Aussichtspunkt (Mendogan) ist der Grat oberhalb Gosainkund (man sieht die Gebetsfahnen von unten) und es dauert nicht lange um hochzukommen....

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