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Manaslu und Tsum Valley Okt/Nov 2018

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  • Manaslu und Tsum Valley Okt/Nov 2018

    Hallo zusammen,

    wir, meine Frau und ich, reisen im Okt/Nov zum 3ten mal nach Nepal. Nach Annapurna Cirquit und EBC werden wir diese mal den Manaslu und Tzum Valley treck gehen.

    Einen Guide und Porter haben wir bereits, nachfolgend sein Vorschlag.

    Habt Ihr noch Tipps dazu? Wir reisen nicht mit einer Gruppe und sind daher flexibel. Auch hätten wir noch 1 oder 2 Extratage wenn erforderlich.

    Tzum Vally: Lt. unserem Guide nun als Lodge Treck möglich. Nach seiner Aussage sind die Logges "a litte Basic". Kann einer was zur Qualitöt der Lodges sagen?

    Roughly itinerary plan for the Manaslu Tsum valley trek.
    Day 01 – Drive to Arughat Bazaar 606m- 7 hours drive and sleep one over night in Arughat bazaar.
    Day 02 – Trek to Lapubesi 880m-6 hours walk.
    Day 03 – Trek to Dobhan 1070m -6 hours walk.
    Day 04 – Trek to Salleri 1440m-5 hours walk.
    Day 05 –Trek to Lokpa 2240m -6 hours walk.
    Day 06- trek to Chumling 2735m-5 hours walk.
    Day 07 – Trek to Lamagoun 3305m-5 hours walk.
    Day 08 – Trek to Nile village 3360 – 4 hours walk.
    Day 09 – sight trip to Mu-Gompa 4010m -7 hours two ways.
    Day 10 – Trek back to Chhekamparo 3030 -6 hours walk.
    Day 11 – Trek to Chumling 2735m -4 hours walk.
    Day 12 – Trek to Lokpa 2240m – 5 hours walk.
    Day 13 – Trek to Dyang village 1800m -6 hours walk.
    Day 14 – Trek to Namrung village2660m -7 hours walk.
    Day 15 – Trek to Lho village 3180m-5 hours walk.
    Day 16 – Trek to Samagoun village3530m – 4 hours walk.
    Day 17 – sight trip either Manaslu base camp or Fungen Monastery.
    Day 18 – Trek to Samdo village 3690m – 4 hours walk.
    Day 19 – Acclimatization day. Sight trip either samdo hill or Tibetan boarder.
    Day 20 – Trek to Dharmashala 4470m– 4 hours walk.
    Day 21 – Trek over the Larke pass5106m and trek down to Bhimthang village3720m 8 hours walk.
    Day 22 – Trek to Goa village2560m -6 hours walk.
    Day 23 – Trek to Tall village 1700m- 6 hours walk.
    Day 24 – Trek to Shyange village 1100mand one-hour drive to Besisahar.
    Day 25 – Drive back to Kathmandu-6 hour’s drive.

  • #2
    Hallo und Namaste!

    wegen der Frage der Lodges, hast Du es richtig gemacht und Deinen Guide dazu gefragt, damit Ihr wirklich reguläre Lodges erhaltet. Ich kann bestätigen, in der Manaslu-Region sind mittlerweile normale Lodges vorhanden. Das ist noch nicht in allen Reiseführer aktualisiert, vielleicht liegt darin die Unsicherheit? Auch ist es vom vereinbarten Preis abhängig.

    Die Unterkünfte während einem Lodge-Trekking können sehr unterschiedlich sein. An den touristisch gut erschlossenen Orten findet man i. d. R. Lodges wie auf den Wegen im Everest-Gebiet oder Annapurna-Gebiet. Wenn es etwas abseits gelegen ist, werden sehr einfache Lodges auch als Teahouse-Lodge benannt. Dabei sind die Betten viel einfacher und beim Essen ist die Auswahl der Speisen gering, da frisch gekocht wird - auch mit für die Familie und die Anzahl der Gäste gering ist. Das ist nur eine Kurz-Info zu den Lodge-Unterschieden. Wenn ich es schaffe, werde ich später in der Rubrik "Unterkünfte" dazu etwas mehr Details posten.

    Herzliche Grüße
    Susanne Sherpa aus Koblenz

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    • #3
      Hallo,
      also Lodges gibt es überall, im Tsum z.T. basic aber was heisst das schon - manchmal ähnlich wie in Gorak Shep, beim Manaslu z.T. besser, in Shyala gab es richtige Großbaustellen für Lodges, das ist vor Sama, es kommt immer darauf an was grad verfügbar ist, bzw. wieviel Leute unterwegs sind, die neueren Lodges sind komfortabler... oft waren die Toiletten ausserhalb, aber alles kein Problem, in Lho gibt es z.B. komfortable kleine Bungalows (wenige) und ne heisse Dusche, manchmal nur den kalten Dorfbrunnen oder nen Eimer Wasser...
      zum Manaslu Trek: In Dharmashalla (vor dem Pass) gibt es wenig Rooms aber genügend Zelte in alles Größen...
      Ab Lho Infos über die Begehbarkeit des Larke La einholen, weil der Rückweg ja länger dauert, habe viele getroffen die umkehren mussten... Larke La: Grödel für den Abtieg gut, weil es oft vereist ist. Bei mir gab es vorher sehr sehr viel Schnee und deswegen war der Abstieg einfach, dafür der Aufstieg umso mühsamer, ausserdem war der Pass für ca. 20 Tage nicht passierbar, Lho Gompa unbedingt ansehen, nach Sama gibt es auch eine schöne Gompa (abgebrannt?? jetzt neu??),
      Birendra Tal ist sehr eindrucksvoll... Am Manaslu Trek gibt es sehr sehr viele side trips und auch viele Info Tafeln dafür... in Bimthang könntet ihr auch 2 Tage bleiben, fantastische Gegend für jede Menge Tagesausflüge, aber das gilt für den gesamten Manaslu Trek...

      Generell: viel mehr Zeit für beides einplanen, aber ich weiss dass das nicht immer geht... Leider. Eventuell die ersten 3 Tage nach Arughat in 2 machen (Jeep?), der Weg ist da noch einfach und flach, oder lange Tagesetappen...
      Empfehlen kann ich im Tsum die Milarepa Cave (2-3 std. extra) und auch die darunterliegende Lodge mit netten Besitzern, im Tsum sind die Leute noch sehr nett und "schüchtern" und die Kinder haben (noch) nicht gebettelt... das beste (und billigste) Essen in privaten kleinen Küchen, wenn das irgendwo mal klappen sollte, unbedingt ausprobieren auch wenn es Zeit "kostet" (das war 2014) - Tip: Mu Gompa 1-2 Nächte mit Abstecher zur Ani Gompa (Dhephyudoma) = sehr schöne Gompa! Leider in Mu Gompa etwas teurer, weil so abgelegen und das Essen war basic, aber die wenigen Mönche waren sehr nett und der Sonnenaufgang am Ganesh II ist eindrucksvoll....
      Wenn ich könnte würde ich 4 Wochen für Tsum und 4 Wochen für Manaslu machen wollen...
      Freut euch auf ne super schöne Zeit....
      Take care - Namaste und Tashi Delek

      o.o.

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      • #4
        ausserdem war der Pass für ca. 20 Tage nicht passierbar

        Welcher Zeitraum (Jahreszeit) war das?

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        • #5
          Habe nochmals nachgesehen, das war im Herbst 2014, da gab es die Schnee-Katastrophe am Thorung La (Annapurna Round).
          Am Anfang war ich noch im Tal bei Dobhan (12.10.2014), dann hat es 2 Tage nur noch geregnet (oben geschneit) und kam nur noch bis Jagat. Im Tsum und Manaslu Gebiet gab es viele Lawinen, deren Reste später dann überquerbar waren, oberhalb von Nile nach Mu Gompa waren 4 Lawinenkegel passierbar (20.10.), Mu Gompa war dicke eingeschneit - weiter oberhalb von Mu Gompa waren die Wege unpassierbar (21.10.) sodass wir dann umkehren mussten. Später auf dem Manaslu Trek kamen viele Trekker zurück, ich erinnere mich noch gut an eine Gruppe (getroffen beim Lunch irgendwo bei Namrung am 29.10.) die bis Samdo gingen und dann umgekehrt sind um die Rückflüge nicht zu verpassen. In Sama im Checkpoint wurde bekannt, dass der Pass in den nächsten Tagen wieder begehbar sein soll, deswegen sind wir weiter. In Samdo konnte ich (vom Internet Cafe) mit einer Lodge in Bimthang telefonieren, dort waren die ersten Gruppen, die über den Larke La kamen eingetroffen, somit war es klar, dass der Pass wieder passierbar ist, das war am 1.11. Wir konnten am 3.11.über den Pass, wie geschrieben war der Weg hoch anstrengend, ich bin oft in den Spuren ein Stück eingebrochen, dafür war der Abstieg "leichter", weil es eine dicke Schneeauflage auf den vereisten Abhängen gab (deswegen wären Grödel oder einfache Spikes zum Drüberziehen empfehlenswert, wenn es keinen Schnee gibt).
          Sone Katastophe gibts natürlich nicht jedes Jahr, die Verhältnisse sind in diesem Herbst sicher ganz anders, vermutlich so wie es eigentlich im Herbst sein "sollte"...
          o.o.
          Last edited by otherone2018; 03-12-2018, 01:32 PM.

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          • #6
            Danke o.o. Naja, ganz so ungewöhnlich sind diese Wetterverhältnisse in den letzten Jahren auch nicht. Ich war im Herbst 2015 auf der Annapurna-Runde, da hatten wir auch 1 1/2 Tage heftigen Regen (ab Pisang Schneefall), wir waren aber erst am Anfang, so dass es dann über den Pass schon wieder ging, allerdings auch mit viel Schnee. Ich hoffe, dass heuer wieder "normale" Verhältnisse sind, so spezielle Abenteuer muss ich nicht unbedingt haben... :-). Aber Grödel werde ich mir jedenfalls besorgen und mitnehmen.

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            • #7
              Ergänzend zu den "basic" Lodgen. Ich war im April 2017 mit einer Kleingruppe auf der Manaslu Runde. Die Unterkünfte sind teilweise sehr zugig und kalt, die Bettunterlage spartanisch. Manchmal gibt es keinen Strom/Licht im Zimmer, die Toiletten und Wasserstellen sind im Hof bzw. auch mal an der Dorfstrasse. Shower gab es meist als Bucket Shower. Wir hatten in Samdo auch Schnee, aber am nächsten Tag keine Probleme für den Weg nach Dharamsala. Grödel sind zu empfehlen, da es beim Abstieg vom Pass immer wieder vereiste Stellen gab. Insgesamt eine tolle Tour, weitere Lodgen waren im Bau, da immer mehr Leute diesen Weg gehen wollen.

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              • #8
                Hi.
                War november/dezember in Manaslu und Tsum Valley.
                Im Manaslu sind die Lodges .(mittlerweile) guter Standart. Sogar den einen oder anderen Luxusschuppen gibt es schon.

                Abgesehen von Daramsala, dem Larkye La Basecamp.
                Das ist die mieseste Unterkunft die mir auf allen meinen treks begegnet ist. Dreckig kalt und das Essen ist mieserabel und unverschämt teuer . Dal Bhat 800 Rupien. Man muss sogar für eine Decke bezahlen.
                Tipp: vor dem eigentlichen Basecamp hat eine Frau ein grosses Zelt aufgeschlagen. Dort gab es wohl einen sehr guten Yak Stew und man konnte dort qohl auch übernachten. Hatte es für das Zelt eines Campingtreks gehalten und leider keine Beachtung geschenkt.

                Ein weiteres schwarzes Schaf war die grosse Manaslu Lodge in Samagaon. Haben uns ein Menü zum Bestellen gegeben und versucht über ein zweites getaptes Menü abzurechnenDer Besitzer ist ein Rassist und Abzocker und hat uns am Ende sogar Prügel angedroht.
                Am Vorabend als noch alles in Ordnung war hat er gegen seine russischen und israelischen gäste gewettert. Die Russen seien immer auf Prügel aus.
                Naja jetzt wissen wir woher der Wind wirklich weht..

                Zudem wurden wir um 4 uhr morgens durch trommeln geweckt. Dann haben sie ein feuer enzündet mitten im hof. Einige trekker sind ihren zimmern fast erstickt und unserr frisch gewaschene wäsche war vollkommen versaut. Rücksichtslos. Alljährliches Ritual. Muss man akzeptieren, aber ohne Vorwarnung....

                Hier haben wir auch mit Abtstand die höchsten Zimmerpreise gezahlt.
                Unsere guides mussten auch tief in die Tasche greifen für ihre Unterkunft und Essen.
                Sein Zielpublikum sind reiche Chinesen, die mit dem Heli eingeflogen werden....
                Habe so etwas in Nepal noch nie erlebt

                In Tsum ist noch alles recht spartanisch.
                Aber solche lodges gibts auch noch in Annapurna und anderswo.
                Eben Aussenklo. Einen Schlauch zum waschen.
                Licht gab es schon.
                Das Essen ist in solchen familiär geführten lodges oft besser und grosszügiger als in den neuen komerziellen. In Lamagaun haben wir bei einer sehr urigen Familie in der Milarepa Lodge übernachtet. Dort gabs den tibetanischen Buttertee sogar gratis. Die Preise waren auch human. So kostete eine grosse Flasche Lhasa Bier nur 400 Rupien.

                In Chumling haben wir in einer Lodge die besten Rösti in ganz Nepal gegessen. Riesendinger und sehr günstig. Auch die Momos waren dort köstlich. Name der lodge muss ich mal raussuchen.

                Fazit: basic kann besser sein als "luxoriös"

                Tipp für einen Abstecher: ganesh himal basecamp.
                Erst hinauf zur Langdan? Gompa. Dort übernachtet man in Zelten und wird von den Nonnen verköstigt. Das Kloster wurde beim Erdbeben zerstört, daher dieses Provisorium
                Morgens stsrtet man um 5 uhr mit stirnlampen und leichtem Gepäck. Dann geht es einen schweren Trail ins Herz des Ganesh Himals. Man geht soweit man möchte bis ganz zum basecamp sind wir nicht gegangen sondern haben nur die Spitze einer Gletscherwand erklommen. Ca 4200m

                Es war beeindruckend dort .Zurück im kloster haben wir dann Mittag gegessen und sind dann sogar noch bis Chumling. Das war allerdings ein hard core 14 Stunden Tag. Muss man ja nicht so machen, anstrengend ist es aber auf jeden Tag und gut für die Akklimatisation. Wir haben jedenfalls danach keinen Aklimatisationstag mehr benötigt

                Zum Wetter:
                Es war eigentlich die ganze Zeit perfekt , doch ausgerechnet bei der Larkye La Überqueeung kam der Schnee, aber wir hatten Glück, dass wir drüber waren als es ruchtig losging.
                Hüben wie drüben war der Weg komplett schneefrei. Solltet ihr euer Gepäck selbst tragen würde ich mir das mit den Crampons nochmal überlegen


                Viel Spass.
                Der Trek ist schön, keine Strassen. Allerdings gibt es einige langatmige Etappen. Und man sieht lange nicht wirklich was von den hohen Bergen, auch im Tsum Valley nicht, es sei denn man macht den ganesh bc abstecher.
                Dafür wird man dann später ab Lo durch den wunderschönen Manaslu entschädigt

                Zum Zeitplan
                Mir kommt das ganze ziemlich gestreckt vor, d.h. manche Tage aind unnötig verkürzt.
                Z.b. haben wir den Mu Gompa abstecher von lamagaun gemacht und zwar ohne hetze.
                Von lamagaun sind es also niemals 4 stunden nach nile..Also den tag würde ich anders nutzen.
                Und es gäbe auch noch ein paar andere beispiele

                Da ihr ja keine weiteren teilnehmer habt solltet ihr den Plan nach eurem tempo und geschmack ändern. Es gibt genügend unterkünfte um die dauer einer etappe dem eigenen Bedarf anzupassen. Ihr bestimmt letztendl7ch, weil ihr zahlt ja auch.

                Besonders interessant fand ich überigens auch den Weg runter von Bimtang nach Tilje. Vielleicht kann man da ja noch nen zwischenstopp einlegt, falls noch Zeit ist.
                Kann man überigens auch vom Annapurnacircuit als Abstecher machen, dafür benötigt man keine Manaslu permit

                Euer Plan ist meiner Meinung nach aber sogar so grosszügig bemessen, dass man zusammen mit den Extratagen und einer straffung sogar noch die annapurna runde ranhängen könnte. Von tilje ist man in 5 tagen über dem thorung la, da akklimatisation nicht mehr nötig ist.
                Die permit habt ihr ja eh schon
                Last edited by Yakdonalds; 03-18-2018, 05:49 PM.

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                • #9
                  Besonders interessant fand ich überigens auch den Weg runter von Bimtang nach Tilje.

                  @Yakdonalds: was ist daran interessant? Ich gehe im Herbst dieses Jahres die Manaslu-Runde und werde in Bimtang einen Tag auf die Kollegen warten, die noch auf den Larkya Peak gehen wollen. Diesen Tag könnte ich nützen...

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                  • #10
                    Einfach eine wunderschön wilde Landschaft. Toller Wald,, blutrote Steine am Fluss.Im Dezember gab es leckeren Sanddorn, den wir direkt vom Busch gegessen habe War eiine meiner Lieblingsetappen. Es gibt ein paar wenige lodges zwischendurch. Also einen zwischenstopp einlegen und das ganz einfach langsamer geniessen. Ein krasser Kontrast zu den kargen hochebenen vor dem Larkye La. Das fanden auch alle meine Gefährten

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                    • #11
                      Stimmt, die Etappe ist ein Traum!

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                      • #12
                        Das kann ich bestätigen! Tolle Landschaft und es war niemand unterwegs... der lunch in der ersten oder zweiten lodge war lecker...
                        Bei den red stones tippe ich auf Flechten bzw. Algen, die bei Hochwasser entstehen (dann evtl. noch grün sind?) und beim austrocknen rot werden.
                        Oder hat jmd. eine fachliche (biologische) Erklärung dafür ?
                        o.o.

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                        • #13
                          Danke euch für die Antworten und Infos, dann freue ich mich jetzt schon auf Oktober...

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