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Was haltet ihr von UL Ausrüstung/Trekking

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  • Was haltet ihr von UL Ausrüstung/Trekking

    Ich finde an sich die Idee ganz gut.
    Zumindest für Trekker, die keinen Porter haben und alles selbst tragen.
    Gerade fürs Lodgetrekking braucht man ja nicht so viel Equipment und man kann durch eine bewußt leichte Ausrüstung vielleicht noch deutlich komfortabler trekken.
    Bei anspruchsvollen Campingtreks habe ich noch eher meine Bedenken, da die Sachen ja wohl weniger robust sind.
    Allerdings habe ich auch in Nepal Hardcoretrekker getroffen, die mit dem Konzept unterwegs waren.
    Es ist natürlich klar, dass UL auch seine Grenzen hat bei bestimmten Ausrüstungsgegenständen. Bei Hochtouren braucht man nun mal nen entsprechenden Schlafsack.

    Was mich beim Durchlesen der ganzen UL-Foren etwas stört ist, dass man das Gefühl hat, dass sich dort anscheinend auch viele Theoretiker/Technikfreaks rumtreiben, da habe ich manchmal die Zweifel ob der ganze Hightech-Kram überhaupt regelmäßig zum Einsatz kommt, oder nur als Status-Symbol herumliegt

    Zudem wird oft mit ganz leichten Packs gepralt und dabei vergessen, dass diese sich nur für bestimmte Einsatzzwecke eignen.
    Ich könnte sicherlich auch ein 2kg Pack designen, aber das eignet sich dann eben nur für minimalistische Campingtreks in trockenen und sehr warmen Gebieten, also ziemlich sinnfrei, denn warum soll ich nicht mehr mitnehmen für einen besseren Komfort.

    Also habt ihr Erfahrung oder was ist eure Meinung zu dem Thema?


    Ich werde das ganze jetzt mal testen:


    Ziel des ganzen ist, einen Rucksack auch Campingtreks (Zelt, Isomatte,Schlafsack, Kocher) zu haben, der inklusive 1 L Wasser, Brennstoff und Verpflegung für mehrere Tage und dem ganzen Rest (Klamotten und co), also AI unter/um10 kg bleibt und sich für Nepal eignet, für Abstecher in die Wildnis.

    Ich würde nämlich gerne auch mal abseits der Lodges campen (generell möchte ich die Lodges schon nutzen, wenns welche gibt), aber ich habe jetzt die Erfahrung gemacht, dass mir das mit konventioneller Ausrüstung bei längeren Treks zuviel Gewicht ist.
    Hatte ein eigentlich tolles Zelt letztens dabei, aber nach einer Woche habe ich es zurückgelassen, weil ich es bis dahin nicht genutzt habe und mir genau diese 2,3 kg zuviel Gewicht waren.
    Mit UL bin ich dann vielleicht flexibler und schleppe mich nicht tot.

    Da dieses UL Zeugs aber auch oft ultra teuer ist,
    probiere ich es mal mit Billig UL-Produkten aus China.
    So weit ich mich erkundigt habe, können sogar einige Produkte mit dem der teuren Marken mithalten, ja die chinesischen Hersteller stellen ja teilweise sogar für die teuren Anbieter her, so dass die Qualität und das Konzept fast identisch sein dürfte.
    Kann man verglechen mit der deutschen Lebensmttelindustrie. Die Marken von den Discountern und die Eigenmarken von den Supermarktketten werden ja von den Markenherstellern hergeslellt, und unterscheiden sich kaum oder gar nicht von den Markenwaren, aber sind viel billiger.

    Ich equippe mich jetzt mal für einen UL-Campingtrek für ein paar Tage ohne Lodge im nepalesischen "Mittelgebirge" (bis ca. 4000m).
    Vielleicht für einen Trek wie den Numbur Cheese Circuit oder für 2-3 Tagesabstecher entfernt von einem Lodgetrek. Oder eben für eine gelegentliche Übernachtung in der Wildnis zwischen den Lodges. Oder falls die Lodges voll oder teuer sind.

    Außerdem soll die Ausrüstung für mehrtägige Touren auf Kreta taugen (wo ich ansonsten lebe), das ist so in etwa der Bereich, den ich abdecken will.

    Ich hab mir jetzt mal so einen wasserfesten Ultralightrucksack (40+16 L) (900g) passender Isomatte (so ein Z-lite sol Nachahmer) 400g, die als Rückenpolster am Rucksack angebracht wird, und ein UL-Einmannzelt (800g) bestellt. Gesamtkosten: 145 Euro (inklusive Versand, aber ohne Einfuhrsteuer)

    Zelt:

    https://de.aliexpress.com/item/3F-UL...836065027.html

    minimalistisch, benötigt einen Trekkingstock zum Aufbau. Habe die vorher nie benutzt, aber nachdem ich zuletzt im Makalu doch ein "kleines" Knie-Problem hatte, ist es vielleicht eh an der Zeit, mich an Stöcke zu gewöhnen.
    Evtl. auch etwas kurz (Liegefläche wohl nur 2m lang, bin 1,77m), aber es geht hier wenig um Komfort.

    Rucksack:

    https://de.aliexpress.com/item/3F-UL...772890816.html

    eine Nummer kleiner als ich gewohnt bin, aber es bringt einen dazu, noch weniger unnützen Kram mitzunehmen.
    Stören wird mich, dass es kein Extrafach für Wertsachen und/oder Technikkram gibt....Auch habe ich meine Zweifel, ob die ca. 1 kg Ersparnis zu einem konventionellen Leichtmodell (es gibt konventionelle 60 L Rucksäcke bei 1,7 kg Gewicht) den geringere Komfort (bis auf die Außentaschen keine Unterteilungen und der vermutlich geringere Tragekomfort wirklich rechtfertigt.
    Clever finde ich die Idee, dass die Isomatte als Rückenpolster angebracht wird, so ist die Matte schnell verfügbar. und nimmt keinen Stauraum im Rucksackinneren weg. Und sie dient als Stabilisator für den ansonsten rahmenlosen Schlabberrucksack.
    Wasserfest soll er sein. Finde ich ganz gut, da es den Raincover einspart. Da hatte ich auch ein Problem mit, denn ich hatte beim letzten Trek eine sperrige EVA-Isomatte außen am Ruclsack befestigt, und so ging der Raincover nicht mehr über den Rucksack, das war nervig.

    Isomatte:

    https://de.aliexpress.com/item/Natur...809410606.html

    Ein Thermarest Z-Lite sol Klon (Die Thermarest hat mit den besten R-Wert/Gewicht) unter den Schaumstoffmatten, dazu kann man sie falten, Rollmatten sind da etwas unflexibler und noch sperriger.
    Die Isomatte habe ich halt genommen, weil diese faltbare Matte eben perfekt zum Rucksack-Konzept (siehe Bilder) passen dürfte, siehe Bilder.
    Aufblasbare Matten bringen zwar einen besseren Wärmewert/Gewicht, aber es kostet eben Zeit sie ein und auzupacken, Schnelligkeit ist auch ein wichtiger Komfortfaktor ,finde ich. Zudem kann sie bei Pausen als Sitzunterlage dienen.
    Wenn es sehr kalt ist kann man sie in der Mitte vielleicht falten, so dass man doppelte Isolationsschutz hat, den Kopf und die Beine müsste man dann mit Rucksack und Klamotten unterlagern


    Die 3 Dinge zusammen wiegen mit 2100g genau so viel wie mein jetziger Trekkingrucksack.
    Also das scheint sich durchaus zu lohnen.

    Einen ziemlich leichten und kompakten Daunenschlafsack Marke North"fake" (gekauft in KTM) besitze ich schon (1kg) Für Hochtouren habe ich noch einen -20er von Everest Hardwear.


    Also summa summarum 200 Euro für die "big4" : Gesamtgewicht: ca.3,1 kg (denke, dass es kaum billiger und gleichzeitg leichter geht)
    Als Campingkocher besitze ich bereits den erprobten und für gut befundenen UL Gasbrenner von EOE Lithium (44g)
    und als Topf einen Tatonka Mug (500ml), ein Titaniumtopf würde noch etwas Gewicht einsparen, aber ich will jetzt nicht zum Grammjäger werden und ich will ja auch beim Sparkonzept bleiben. Statt Schlafsack könnte man auch nen Qulit nehmen, aberich weiss nicht, ob das für mich ist, in einem Schlafsack fühle ich mich geborgener....

    Ich hab mir jetzt auch mal passend dazu so Trailrunner in gekauft, bei Sonam in KTM hatten die Original-Schuhe von Salomon herabgesetzt auf ca. 50 Euro. Zum Joggen sind die schon mal super, und gewandert bin ich auch schon, wobei die doch etwas rutschig sind.

    Wenn man mit wenig Gewicht unterwegs ist kann man vielleicht auch mit leichten Trekkingschuhen wandern.
    Wobei ich denke, dass ich bei großen Touren eher konventionell bei meinen Trekkingstiefeln bleiben werde, das ist einfach sicherer und man spürt nicht jeden Stein. Und so ganz glaube ich nicht an die Geschichte, dass leichte Schuhe den Rücken weniger belasten.
    Mit leichten Schuhen musst du halt sehr viel konzentrierter gehen und viel ausbalancieren, da wiederum helfen dann die Stöcke, die sehe ich dann als Muß an

    Werde berichten, wenn das ganze Zeugs hier ist
    Zumindest ist die Investition überschaubar, bin gespannt

    Vielleicht kann ich in Zukunft dadurch auch nur mit Hangepäck fliegen, dadurch hätte ich einen Teil der Anschaffungskosten schon raus...

    Für Kritik und Anregungen bin ich dankbar.
    Last edited by Yakdonalds; 04-07-2018, 10:33 AM.

  • #2
    So, trotz mangels Beteiligung hier (ich hoffe das ändert sich mal), schreibe ich mal meine vorläufigen Ergebnisse.
    Da die ersten Sachen eingetrudelt sind, habe inzwischen noch ein paar Kleinigekeiten mehr gekauft, weil mich die Ware überzeugt hat.

    Zu Aliexpress und den Händlern dort
    es ist nix für Leute, die schnell Sachen brauchen.Der Versand aus China dauert bestenfalls 10 Tage, manchmal 4 Wochen und mehr.

    Zudem sollte man die Bestellungen gut beobachten (tracking) und nachhaken bei den Händlern.
    Manche Händler liefern zügig, manche scheinen Leferungen durch Tricks hinauszuzögern, ich schätze, dass sie viele Waren zwar anbieten, aber selbst noch nicht vorrätig haben. Aber das nehme ich in Kauf für das bisher sehr gute Preis-Leistungsverhältnis.

    Die Chinesen tricksen rum, was das Zeug hält, die Bestellungen werden als "Geschenk" deklariert und außerdem wird der Wahrenwert viel niedriger angegeben, z.B. statt 70 Euro: 10 Euro.
    Aber so zahlt man keinerlei Importsteuern oder Zölle..

    Juristisch interessant, ob ich verpflichtet wäre, das anzuzeigen und die Steuern nachzuzahlen.
    Praktisch juckt es in diesem Maßstab wohl keine Sau und ich kann ja nix dafür, wenn die Chinesen das falsch deklarieren.
    Außerdem muß man das erstmal bemerken und das kleingedruckte auf der Verpackung lesen.

    Man kann auch Sachen für unter einem Euro bestellen und zwar versandkostenfrei und es wird geliefert! Die chinesische Regierung subventioniert das Porto
    Auch werden sachen gerne über Drittländer verschickt, z.B. mit der Belgischen Post über Belgien, vielleicht um die Zollbehörden das ganze zusätzlich zu erschweren, die Importsteuer muß glaube ich nämlich erst an das Zielland errichtet werden. Wenn es dann aus Belgien kommt, bekommt es zwar nen gelben Aufkleber (dass die Behörden des Ziellands warnen soll, dass es eben aus China und nicht aus der EU ursprünglich kommt), aber vermutlich ist das bei so kleinen Mengen den Zollbehörden vor Ort zuviel.

    Ich habe allerdings nach Griechenland bestellt, ich kann mir schon vorstellen, dass der deutsche Zoll gelegentlich eher Probleme macht, aber da schlüpft auch einiges durch, soweit ich gehört hab.


    Der Praxistest fehlt noch, aber der folgt nächstes Wochenende, trotzdem mein erster Eindruck:

    Der Rucksack:

    Der Rucksack macht einen klasse ersten Eindruck. Er wirkt stabil
    Der Rucksack ist mit einem Volumen 40+16 angegeben, weiß nicht ob das die Seitentaschen und die große Netzaußentasche miteinschließt. Mein Eindruck ist das hier mehr reinpasst, bin positiv überrascht. Das Volumen reicht also locker für eine große Trekkingtour. Außerdem will ich ja eh weniger demnächst mitnehmen
    Ich hab ihn blau gekauft, die Farbe gefällt mir
    Das Design gefällt mir ausgezeichnet.
    Die Features auch:
    Die Seitentaschen lassen sich mit einem Gummizug verschließen, so kann man dort auch Kleinigkeiten sicher verstauen, anstatt nur Wasserflaschen.
    Die Netztasche ist riesig und sieht sehr praktisch und qualitativ hochwertig aus.
    Das ist vermutlich die gleiche wie bei den sündhaft teuren Zpacks UL Rucksäcken

    Der Rucksack ist rahmenlos(also leer ein schlaffer Sack), aber dafür kann man am Rücken eine Matte anbringen. Die vorgeschlagene "Thermarest Z-Lite" ist allerdings zu dick, das geht zwar ist aber unbequem, aber man kann stattdessen ein Sitzpad, eine dünne gefaltete Schaumstoffisomatte oder eine gefaltete aufblasbare Luftmatratze anbringen, gbt dem Rucksack die Stabilität und kostet so 0 Stauraum.
    Ansonsten hat der Rucksack breite geplosterte Hüftflossen mit 2 großen Taschen, wo locker ein großes Smartphon und noch viel mehr reinpasst
    Die Schultergurte sind breit und gut gepolstert. Es gibt Gurte, um den Rucksack näher oder weiter an den Rücken zu ziehen, das hat der fast baugleiche und 4 mal so teure ÜLA Rucksack (amerikanische UL Marke) z.B nicht

    Der Rucksack macht mir irgendwie richtig Spaß, weil man noch so viel dran rumbasteln kann.
    Z.B. hat er sehr viele Befestigungsmöglichkeiten mit Zugband.
    Auch über der großen Meshtasche ist eiin Netzwerk
    Die habe ich erstmal fast alle entfernt, weil sie auch aus knallorangem Gummiband bestehen, was das Auge etwas ansstrengt, ich hab mir in China dafür 10m schwarzes "Shockcord" für 2 Euro bestellt (Gratisversand lol)
    Die Bänder sind alle etwas zu lang, wenn einen das nervt, kann man die alle kürzen.

    Das Gewicht dürfte nach dem man etwas gekürzt und unnötiges weglässt bei ca. 800 g landen, super

    Der Rucksack ist nicht größenverstellbar. Mir passt er perfekt, bin 1,77m

    Also für mich bei dem Preis Note 1 mit* , wenn er 10kg Dauerbelastung durchhält, das Material sieht gut aus

    Die Isomatte

    Eine Thermarest Z Lite Sol "Kopie".
    Ist deutlich breiter (57 statt 51 cm) als das Original bei gleicher Länge und Gewicht. Sehr praktisch diese Faltmöglchkeiten.
    Dürfte also aus etwas weicherem Schaumstoff bestehen und so nicht so gut isolieren, aber ist ne praktische Matte und nur halb so teuer wie das Original.
    Mal gucken, wie es sich darauf schläft, kann es leider nicht richtig mit der Originalmatte richtig vergleichen, weil ich sie noch nie in der Hand hatte.
    Hatte sie in Orange bestellt, siet aber eher fleischfarbend aus. Etwas gewöhnungsbedürftig.

    Vorläufig Note 2-

    Das Täschchen( für Trinkflasche oder auch anderes)

    Hab ich eher aus Spaß bestellt, Farbe leider nicht wählbar, kam natürlich in knallorange. Nun habe ich den Händler gebeten, mir die Tasche nochmal in L und in blau zu liefern. Passt vom Design aber perfekt zu Rucksack. Für den Preis von 5 Euro kann man nicht meckern. Ob das was bringt oder unnötig war, bin mir noch nicht sicher

    Note 3+

    Das Zelt

    Etwas verspätet heute angekommen, erstes Paket angeblich verloren gegangen (glaub ich dem Händler nicht), 2. kam dann sehr schnell
    Erster Eindruck: super leicht (900g mit Packsack+Heringen+Groundsheet) und super kompakt, nicht deutlich größer als ne Nalgene Flasche
    Hab es in grün bestellt, ist eher ein helles gelbgrün, fast ein bißchen neon, aber nicht grell, ist ok. Hätte ich wohl besser in grau genommen, aber eigentlich vollkommen wurscht, dafür passt es perfekt farblich zu meinen Wanderstöcken Fizan compact3

    vorläufiger Eindruck: 1-
    halt noch nicht aufgebaut

    Heringe

    In der Hoffnung, dass das Zelt doch noch ankommt, hatte ich mir optimistischer Weise 8 Titanheringe a 5,5 g das Stück gekauft.
    Machen einen super stabilen Eindruck, federleicht. Für ca. 10 Euro, auch bei Aliexpress
    Kam lustigerweise zeitgleich mit dem Zelt an, Lieferung superschnell
    Damit dürfte ich noch ein paar gramm beim Zelt einsparen

    Note: 1

    Fizan Compact 3 UL nicht Ali Express, made in Italy

    UL Teleskop 3 teilig, Wanderstöcke, Aluminium , nur 158 g pro Stück
    Note 2- (+super leicht, +Schneeteller+geschenkter Leichtkarabiner, +Preis / -etwas komische Griffe -etwas billig wirkende Schlaufen)

    50 Euro das Paar, ob das ein guter Kauf war, wird die Praxis (Stabilität vor allem) beweisen, aber für den Zeltaufbau brauche ich Stöcke


    Jetzt warte ich nur noch auf 3 Bestellungen:

    Toaks Titanium Topf light 650 ml 80g(mit Deckel) für 25 Euro
    Keith Titan Spork faltbar18g für 6 Euro
    und das schwarze Shockcord für 3 Euro

    Dann ist meine Ultralightausstattung quasi komplett, ergänzt mit dem Kram, den ich bereits habe

    Also
    UL-Rucksack, Extratäschchen, 10mShockcord, UL-Zelt, extra UL Titanheringe, Isomatte, UL Trekkingstöclke UL-Titantopf, UL-Titanbesteck

    also insgesamt 247 Euro für fast ne komplette UL Ausrüstung
    Das geben andere für eine Windjacke aus.
    und es hat Spaß gemacht, jetzt mal gucken, ob es was taugt und was von dem Zeug es auch nach Nepal schafft

    Das ganze wird dann kombiniert mit Decathlon Billig-Leichtausrüstung und Nepalqualitätssachen (Bestand)

    Lediglich mein Schlafsack passt nicht 100%
    Mein -20 Grad DaunenSchlafsack aus Nepal ist klasse, aber nicht UL
    der -5 er reicht fürs Lodgetrekking, nicht für camping ab 4000m aufwärts fürchte ich

    weiteres UL Equipment, was ich bereits besitze:

    "Tagesrucksack" Forclaz 10 L, Decathlon Queshua 40g 1,99 Euro
    EOE Gaskocher 44g

    Fazit:

    Selbst wenn man nicht auf UL umsteigen möchte, kann, was ich verstehen kann.
    Auch ich bin noch etwas skeptisch
    Kann man dennoch drüber nachdenken, ob man etwas investiert, um den einen oder anderen Gegenstand in seinem Gepäck durch einen deutlich leichteren zu ersetzen oder wegzulassen, was am leichtesten ist
    Zudem habe ich bei meiner letzten Nepaltour auch wieder zuviel mitgenommen, vor allem Kleidung.
    Das werde ich nun wirklich auf das mindeste reduzieren.

    Sicherheit geht allerdings vor und ein gewisses Maß an Komfort ist mir wichtig.
    Daher nehme ich auch eine "Küche" mit, obwohl die im Prinzip in den meisten Trekinggegenden in Nepal unnötig ist, aber wenn man eben mal abseits der Zivilisation trekken will, dann ist es durchaus sinnvoll. Zudem spart es in sehr teuren Gegenden durchaus einiges an Geld, wenn man sich eine Suppe und Tee selbst machen kann.

    Und ich würde durchaus empfehlen, sich mal bei Aliexpress umzusehen, um sein Trekkingequipment zu vervollständigen, verbessern...

    Diese "Highend" Produkte kommen sowieso oft auch China und momentan kann man jede Menge Geld sparen, wenn man es dort direkt bestellt.
    Last edited by Yakdonalds; 05-17-2018, 08:22 AM.

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